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Kiga-Personal und Flüchtlingskinder

25.01.2016
Die Friedensbotschaft des Hackbällchens! Das Personal der städtischen Kindergärten bereitet sich auf die Flüchtlingskinder vor.

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"Überall auf der Welt sind die Menschen früher oder später auf die Idee gekommen, Hackbällchen zu essen. In Japan heißen Hackbällchen tsukune, im Nahen Osten kufta, in Südafrika bobotie. Überall werden sie innig geliebt. Die Gemeinsamkeiten der Kulturen sind vielleicht größer als die Unterschiede, das ist die Friedensbotschaft des Hackbällchens"

Mit dieser Geschichte aus dem Zeitmagazin endete am Samstag, 23.01.2016, unsere Fortbildung "Flüchtlingskinder - willkommen und ankommen" mit der Referentin Fr. Petra de Marche. Alle drei Obernburger Kindertagesstätten nahmen am Samstag an dieser sechsstündigen Fortbildung teil. Knapp 50 pädagogische Kräfte wurden mit dem "Auftrag" nach Gemeinsamkeiten, statt nach Unterschieden zu suchen, in den anstehenden Prozess der Aufnahme von Flüchtlingskinder in die Obernburger Kitas geschickt!

Wir sind sehr froh, dass unser Träger die Stadt Obernburg, diese Fortbildung so kurzfristig und unbürokratisch ermöglicht hat. Danke dafür! Moni Marek und ihr Team von der Kita Sonnenhügel haben die Fortbildung organisiert und sich auch sehr liebevoll um unser leibliches Wohl gekümmert - Vielen Dank an euch!

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Wir konnten am Samstagvormittag viele Fragen stellen, wurden aufmerksam gemacht auf kulturelle Unterschiede und Besonderheiten, erhielten viele Tips, Fr. de Marche brachte etliche praxistaugliche Bücher zur Ansicht mit und durch Gruppenarbeiten bekamen wir neue Impulse. Abschließend wurde uns allen klar: Bei allen Unternschieden zwischen Flüchtlingsfamilie, deutsche Familie, Familie mit Migrationshintergrund - für jede Familie ist das gleiche wichtig und bedeutsam - ein wertschätzendes und am Kind orientiertes Willkommenn und Arbeiten! Die sprachlichen Grenzen, evtl. Traumatas, kulturelle Besonderheiten - all diese Fragen werden uns für´s erste bleiben. Hier heißt es dann, wenn es soweit ist und wir die ersten Familien kennen lernen, individuelle Wege und Herangehensweisen zu finden. Der Vorteil ist, wir sind drei Einrichtungen mit einem wohlwollenden Träger, die diesen Weg beschreiten und sich gegenseitig unterstützen. Auch ein Netzwerk, das uns Hilfen bietet, ist mit vereinten Kräften schneller und nachhaltiger aufgebaut!

Entscheidend für ein gelungenes Willkommen wird die Haltung und Einstellung jedes Einzelnen sein! Auf einen offenen Geist, ein offenes Herz und offene Arme!
 

Text, Bilder:
Katja Roth, Kindergarten Abenteuerhaus.

Kategorien: Amtliche Mitteilungen, Pressemitteilung Stadt Obernburg