Stadt Obernburg Stadt Obernburg

Verkehrsgefährdung durch Bäume

12.12.2017
Pressemitteilung des Staatlichen Bauamt Aschaffenburg

Bauamt-Staatl.JPG

Staatliches Bauamt : Verkehrsgefährdung durch Bäume

Es kommt immer wieder vor, dass  Bäume von benachbarten Grundstücken, die auf die Straßen stürzen bzw. Äste, die in das Lichttraumprofil ragen, zu einer ernsten Gefahr für die Verkehrsteilnehmer werden. Es wird drauf hingewiesen, dass die Benutzer von öffentlichen Straßen nicht nur vor den Gefahren zu schützen sind, die ihnen aus dem Zustand der Straßen bei zweckgerechter Benutzung drohen, sondern auch vor solchen Gefahren, die von Anliegergrundstücken ausgehen und auf die Straße übergreifen können. Nach der geltenden Rechtsprechung ist der Eigentümer oder Besitzer eines von ihm benutzten, an einer öffentlichen Straße liegenden Grundstückes verpflichtet, auf den Straßenverkehr gebührend Rücksicht zu nehmen und schädliche Einwirkungen, die von diesem Grundstück ausgehen und den öffentlichen Straßenverkehr gefährden, zu vermeiden. Aus diesem Grunde sind die, die entlang von Straßen stehen, von dem jeweiligen Eigentümer stets auf ihren Zustand hin zu prüfen und, soweit es sich um morsche oder schadhafte Bäume handelt, umgehend zu fällen oder die Äste zu entfernen.  

Die erforderliche lichte Höhe beträgt – senkrecht gemessen – 4,50 m.                                             Der Mindestabstand nach den Seiten – vom Fahrbahnrand aus gemessen – soll bei Bäumen deren Durchmesser größer als 8 cm ist, ebenfalls 4,50 m betragen. Bei Ästen ist ein seitlicher Mindestabstand – gemessen  vom Fahrbahnrand – von 1,50 m freizuhalten.

Das Staatliche Bauamt Aschaffenburg bittet alle Grundstückeigentümer, von deren Grundstücke die o. g. Gefahren ausgehen können, ihre Sorgfaltspflicht nachzukommen, um so straf- und haftungsrechtlichen Folgen vorzubeugen.

Mehr Info:

https://www.stbaab.bayern.de/

Kategorien: Pressemitteilung Landratsamt MIL