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Parken im Wendehammer

01.09.2016
Parkverbot in Wendehammer(n). Aus gegebenem Anlass ...

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Parken im Wendehammer

Aus gegebenem Anlass wegen häufig eingehender Beschwerden von Anwohnern wei-sen wir auf folgende rechtlichen Grundlagen hin.

Den Begriff des "Wendehammers" gibt es in der Straßenverkehrsordnung (StVO) nicht. Ob das Parken in einem "Wendehammer" demnach zulässig ist oder nicht, richtet sich nach den allgemeinen Vorschriften.

Nach § 12 Abs. 1 Nr. 1 StVO ist das Halten an engen oder unübersichtlichen Straßenstel-len unzulässig. Wer sein Auto länger als drei Minuten hält, der parkt (§ 12 Abs. 2 StVO). Wo das Halten verboten ist, ist Parken erst recht verboten. Das Parken ist unzulässig vor Grundstücksein- und -ausfahrten, auf schmalen Fahrbahnen auch ihnen gegenüber (§ 12 Abs. 3 Nr. 3 StVO).

Nach § 1 Abs. 2 StVO hat, wer am Verkehr teilnimmt, sich so zu verhalten, dass kein an-derer mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird. Auch Parken ist eine Teilnahme am sog. "ruhenden Verkehr". Wer parkt, hat demnach eine Behinderung Anderer - auch beim Ausfahren aus ihren Grundstückseinfahrten - zu ver-meiden, wenn dies nach den Umständen möglich ist. Auch ein verbotswidrig geparktes Fahrzeug stellt ein Hindernis für den fließenden Verkehr dar.

Im Interesse einer friedlichen Nachbarschaft sollten die Anwohner bei Problemen offen miteinander reden. Fahrzeuge sollten nach Möglichkeit auf dem eigenen Grundstück oder in den Garagen abgestellt werden.

Stadt Obernburg a.Main 
-Ordnungsamt-
Martin Roos

Kategorien: Amtliche Mitteilungen, Pressemitteilung Stadt Obernburg